„Wolfram“ Champions Sprint

 

Stefan Nimke

01. März 1978

Schwerin

 

Olympiasieger 2004 (Team Sprint)

5x Weltmeister

6x Europameister

 

Sport ist bei den Nimkes Familiensache: Volleyball, Skaten und Schach. Kochen kann Stefan auch. Und Kurven fahren. Auf der Autorennbahn im Kinderzimmer verliert er manchmal gegen Luise (9) oder Charlotte (7). Auf den Radpisten ist er ein Siegertyp. Den WM-Titel 2011 über 1000 m würde Stefan aber tauschen gegen seinen Stamm-Platz im deutschen Sprint-Trio. Seit dem Olympiasieg 2004 fährt er auf Position 3. Dort könnte er in London wieder Gold wert sein.

 

Stefan_NimkeWolfram

Maximilian Levy

26. Juni 1987

Cottbus-Branitz

 

8x Weltmeister (5x Junioren)

3x Europameister (2x Junioren)

Olympia-3. in Peking 2008

 

Schlüsselbeinbruch und Blinddarm-Operation schadeten seinem langfristigen Olympia- Formaufbau, aber nicht seiner Schnelligkeit. Sogar in der „Seuchen-Saison“ holte Mad Max Gold im WM-Teamsprint und Silber im EM-Sprint 2011, dazu einen Weltrekord! Auch im Keirin bleibt Levy in der Erfolgsspur. Das Publikum gewinnt er mit guter Laune und dem Motto: „I want to ride my bicycle“. Den Song trällert er auch, wenn er mit dem Oldtimer durch Brandenburg tuckert.


Maximilian_Levy

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Robert Förstemann

05. März 1986

Berlin

 

2x Weltmeister  (1x Junioren)

2x Europameister

1x WC-Sieger

Titelverteidiger in Berlin

 

Body-Builder beneiden ihn, Hosen kann er nicht von der Stange kaufen. Seine Oberschenkel haben einen Umfang von 72 cm. Die Muskelstränge sind stark genug, mit 260 kg auf den Schultern in die Kniebeuge zu gehen. Diese Kraft erzeugt auf dem Rad ein Tempo von 79,7 km/h. Er ist der Usain Bolt des Radsports, der schnellste Mann der Welt über 100 m. Das Velodrom in Berlin ist 250 m lang und seine Lieblingspiste. Der Bahnrekord ist sein nächstes Ziel.


Robert_FörstermannSprinter-Gesundheitszentrum-GPB_Logo


René Enders

13. Februar 1987

Erfurt

 

2x Weltmeister

2x Europameister

Olympia-3. Peking 2008

 

Das mußte Folgen haben: Ein 14jähriger Judoka aus Auma überholte mit dem Mountainbike die Bundesliga-Fahrer auf Rennrädern. Einladung nach Gera zum Probetraining. Ein Jahr Straßenrennen. Wechsel auf die Bahn und nach Erfurt. Sie nannten ihn „Minimi“, denn er war der kleinste. Aber auch der schnellste. René wurde Anfahrer im Teamsprint. Landesmeister, Europameister, Regenbogentrikot und Olympia-Bronze. Nur der Schwarze Gürtel fehlt...


Rene ENDERSSprinter-GeteMO_Logo_Original


Stefan Bötticher

01. Februar 1992

Chemnitz

 

3x Europameister (U-23)

3x Deutscher Meister (2x Junioren)

1x WC-Sieger Sprint

 

In einer Kurve stürzte Stefan. Im Pulk fahren, bremsen, schalten und lenken – zuviel auf einmal im ersten Rennen. Das zweite gewann er. Der 8jährige aus Breitenworbis im Eichsfeld siegte am Henningerturm! Er war schnell, mochte aber keine Berge. Probe auf der Bahn. Skepsis am Anfang, Euphorie nach den ersten Siegen. Erst schlug Stefan die deutsche Elite, dann die europäische Konkurrenz. Der WC-Sieg war die Krönung. Jetzt lockt London.


Stefan BÖTTICHERSprinter-WG


Sebastian Döhrer

24. Mai 1985

Berlin

 

1x Weltmeister (Junioren)

1x Weltcup-Zweiter

5x Deutscher Meister (Junioren)

 

Ein halbes Jahr Karate hatte er trainiert, da wußte er noch nichts von Keirin. In Suhl kommt man nur zufällig zum Radsport. Beim ersten Bahnrennen fühlte er sich fehl am Platz, kurz danach holte er Titel: Deutscher Meister und Junioren-Weltmeister. Er unterbrach die WM 2011, als sein Sohn Lasse in Berlin zur Welt kam. Sebastian konnte ihn auf Anhieb windeln. Gelernt hatte er das beim „Geburtsvorbereitungskurs“. Sein bisher wichtigstes Trainingslager.


Sebastian DÖHRERSprinter-Getec

 
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